
Die Delegierten der 18. ordentlichen Landeskonferenz des Arbeiter-Samariter-Bundes Baden-Württemberg e.V. (ASB) haben Sabine Wölfle als Landesvorsitzende wiedergewählt. Rund 140 Delegierte aus den regionalen Gliederungen des ASB kamen unter dem Motto „Stark im Hier und Jetzt. Bereit für morgen.“ in Altensteig-Wart zusammen, um über die Zukunft des Verbandes zu beraten und einen neuen Landesvorstand zu wählen.
In ihrem Bericht zog Wölfle eine positive Bilanz der vergangenen vier Jahre. Der ASB Baden-Württemberg ist auf mittlerweile über 194.000 Mitglieder gewachsen und beschäftigt heute rund 10.000 Mitarbeitende. Als einer der größten Wohlfahrtsverbände des Landes betreibt der ASB 74 Pflegeheime, 61 betreute Wohnanlagen, 23 Tagespflegeeinrichtungen und 23 ambulante Pflegedienste. Zudem ist er der zweitgrößte Anbieter in der Notfallrettung in Baden-Württemberg und mit zahlreichen ehrenamtlichen Einheiten im Bevölkerungsschutz aktiv.
„Stark im Hier und Jetzt bedeutet, dass wir unseren Auftrag jeden Tag zuverlässig erfüllen. Bereit für morgen bedeutet, dass wir konsequent in Menschen, Ausbildung, Digitalisierung und Ehrenamt investieren“, sagte Wölfle vor den Delegierten.
Die Berichte des Landesvorstands machten deutlich, dass sich der Verband trotz großer Herausforderungen in Pflege, Rettungsdienst und Sozialwirtschaft erfolgreich weiterentwickelt hat. Allein in den vergangenen vier Jahren stieg die Mitgliederzahl um mehr als 20.000. Gleichzeitig konnten die Angebote in Pflege, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz ausgebaut werden. Der Konzernumsatz des ASB Baden-Württemberg wird für 2025 auf rund 580 Millionen Euro geschätzt.
Einen besonderen Stellenwert nahm bei der Landeskonferenz das ehrenamtliche Engagement ein. Rund 1.000 Ehrenamtliche engagieren sich im Bevölkerungsschutz des ASB Baden-Württemberg. Darüber hinaus unterstützen zahlreiche Freiwillige soziale Dienste, Hospizarbeit, Sanitätsdienste und die drei Wünschewagen-Standorte des Verbandes. Seit der letzten Landeskonferenz konnten dabei 424 letzte Wünsche schwerstkranker Menschen erfüllt werden.Mit Blick auf die kommenden Jahre forderte Wölfle verlässliche Rahmenbedingungen für soziale Dienste, Pflege und Rettungsdienst. Gute Versorgung und gesellschaftlicher Zusammenhalt seien nur mit einer auskömmlichen Finanzierung sozialer Infrastruktur möglich. Gleichzeitig kündigte sie an, den eingeschlagenen Kurs der Weiterentwicklung des Verbandes konsequent fortzusetzen.
„Der Erfolg des ASB Baden-Württemberg ist das Ergebnis von Teamarbeit, Verantwortung und Zusammenhalt. Gemeinsam haben wir in den vergangenen vier Jahren viel erreicht und gemeinsam werden wir die Herausforderungen der Zukunft meistern“, sagte die wiedergewählte Landesvorsitzende.
Die Landeskonferenz wurde mit einem Festvortrag der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Katja Mast MdB, eröffnet. Diese betonte, dass Wohlstand, Arbeit und soziale Sicherheit für alle Menschen erreichbar sein müsse. Der ASB lebe jeden tag vor, wie Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt konkret gestaltet werden könne.
Die Mitglieder des neu gewählten Landesvorstandes:
Landesvorsitzende
Sabine Wölfle, Region Südbaden
Stellvertretende Landesvorsitzende
Peter Schmid, Region Mannheim / Rhein-Neckar
Alexander Hahn, Region Esslingen
Schatzmeister
Michael Goby, Region Südbaden
Landesarzt
Christoph Nießner, Region Karlsruhe
Beisitzer/innen
Jens Bolte, Region Ludwigsburg
Guido Rebstock, Region Heilbronn-Franken
Carsten Schmidt, Region Karlsruhe
Franziska Schleyerbach, Region Schwäbisch Hall
Katherine Surtees, Region Alb & Stauferland

