Drei Menschen stehen vor einem ASB-Roll-up und lächeln in die Kamera.

Für Demenz sensibilisieren: Stiftung von Dietmar Hopp unterstützt Seniorenberatung mit Demenzsimulator

Was fühlen und erleben demente Personen im Alltag? Das machten wir am Welt-Alzheimertag 2026 erstmals mit einem Demenzsimulator an unserem Standort in Mannheim-Käfertal nachvollziehbar.

Die Stiftung von Dietmar Hopp förderte mit der Spende des Simulators unser Vorhaben, für die Symptome demenziell Erkrankter zu sensibilisieren. Joachim Schmid, Geschäftsführer des ASB Baden-Württemberg e. V. Region Mannheim/Rhein-Neckar, berichtet: „Die Zahl der Dementen in Deutschland steigt. Das betrifft sowohl die Personen, die an Demenz erkrankt sind, als auch die Menschen, die sich um Demenzerkrankte kümmern. Wir möchten Angehörigen dabei helfen, demenziell beeinflusste Denkmuster und Verhaltensweisen besser nachzuempfinden und verständnisvoll damit umzugehen.“

Gemeinsam mit Meike Leupold, stellvertretende Leitung der Stiftung von Dietmar Hopp, und ASB-Seniorenberaterin Angelika Kranz-Sperlich weihte Joachim Schmid den Demenzsimulator am Montag, 21. September 2026, ein. In 14 alltäglichen Situationen entlang eines Parcours zeigt der Simulator die Lebensrealität dementer Menschen auf – vom Anziehen und Frühstücken über die Hausarbeit bis hin zum Verhalten im Straßenverkehr oder beim Einkaufen. Meike Leupold zeigte sich begeistert vom Aha-Effekt, den die Mitmachstationen auslösen: „Wer anderen beistehen will, braucht Verständnis. Dieses möchten wir speziell für Angehörige Demenzerkrankter stärken. So möchten wir ein Stück weit zum besseren Umgang der Gesellschaft mit den vielfältigen Herausforderungen der Krankheit Demenz beitragen.“

Im Rahmen des Aktionsprogramms des ASB Region Mannheim/Rhein-Neckar zum Weltdemenztag durften anschließend Besucher:innen den Demenzsimulator testen. Und es sollen noch viele weitere die Möglichkeit erhalten: In Zukunft wird der Demenzparcours bei ausgewählten Veranstaltungen des ASB zum Einsatz kommen.

Wir danken Dietmar Hopp und seiner Stiftung herzlich für die großzügige Spende und freuen uns darauf, zahlreichen Teilnehmer:innen des Parcours die Symptome einer Demenz näherzubringen. So möchten wir die Kommunikation mit Demenzerkrankten erleichtern und deren Integration in die Gesellschaft nachhaltig verbessern.